Street Point Boxen sind in Favoriten und Donaustadt aufgehängt. Die Kinder können beim Vorbeigehen ihre Schritte registrieren.

Street-Points: Zu-Fuß-Gehen ist gesund, macht schlau und schützt das Klima.

Spielerisch mehr Bewegung ins Leben bringen und zum Klimaschutz motivieren – das macht „Street-Points“. Das Bewegungsspiel „Street-Points“ startet diesen Herbst in Donaustadt und Liesing. Über 7.000 SchülerInnen von 27 Schulen haben sich bereits angemeldet.

Die Corona-Pandemie hat besonders Kinder stark in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. „Streets-Points“ möchte das ändern. Beim Bewegungsspiel werden Schulweg, Lebensmitteleinkauf, Besuch bei Freunden und Verwandten zur spannenden Bewegungseinheit.

Insgesamt 27 Schulen, tausende SchülerInnen, ihre Eltern und FreundInnen machen beim Bewegungsspiel mit. Ziel von Street Points ist es, die Menschen zu motivieren kurze Strecken zu Fuß zurück zu legen. Denn jeder Schritt ist ein Beitrag zum Klimaschutz.

Zwischen 2. Oktober und 13. November 2020 findet das Bewegungsspiel „Street-Points“ in der Donaustadt und in Liesing statt. „Street-Points“ spielen kann man auf dem Schulweg, aber natürlich auch bei allen Wegen in der Freizeit.

Gemeinsam für den Klimaschutz

Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin der Stadt Wien: „Mit Street-Points wollen wir Kinder und Jugendliche dazu motivieren, kurze Strecken auch einmal zu Fuß zurückzulegen. Sie sollen spielerisch eine Freude daran bekommen, sich frei und ungezwungen, aber zugleich auch sicher in der Stadt zu bewegen. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, tut aktiv etwas für die eigene Gesundheit und für den Klimaschutz. Das Schöne an Street-Points: Alle können mitmachen. FreundInnen, Eltern und Großeltern, Vereine, Firmen, Jugend – oder Seniorengruppen können die Kinder beim Punktesammeln unterstützen und deren Teams zum Sieg verhelfen.“

Gerald Bischof, Bezirksvorsteher von Liesing: „Liesing hat zahlreiche Rad- und Spazierwegen für die sportliche Betätigung, die rege genutzt werden. Besonders freut es mich daher, wenn wir zusätzlich die Bewegung mit Anreizen und Spaß fördern können und lade daher alle ein mitzumachen.“

Josef Taucher, Landtagsabgeordneter und Initiator von „Street-Points“ in der Donaustadt: „Die Donaustadt nimmt nun schon zum dritten Mal in Folge am Bewegungsspiel „Street-Points“ teil. Es ist mir ein großes Anliegen, nicht nur von Maßnahmen für den Klimaschutz zu reden, sondern konkrete Projekte und Angebote umzusetzen. Dazu gehören der kürzlich eröffnete Radmotorikpark an der Rudolf-Nurejew-Promenade, das Bewegungsspiel „Street-Points“ und vieles mehr. Wir setzen konkrete Angebote, die Lust auf Bewegung machen, die Gesundheit fördern und gleichzeitig das Klima schützen.“

Spielerisch zu mehr Bewegung

Wiens Bildungsdirektor Heinrich Himmer freut sich, das Bewegungsspiel in diesem Jahr erneut zu unterstützen: „Regelmäßige Bewegung trägt nachweislich dazu bei, dass sich Kinder in der Schule besser konzentrieren können. An „Street-Points“ beteiligen sich 27 Schulen – das sind tausende Kinder, die wir zu mehr Bewegung motivieren.“

Petra Jens, Beauftragte für Fußverkehr: „In den letzten drei Jahren, seit wir Bewegungsspiele in Wien durchführen, hätte von den Mitspielenden bereits mehrmals die Erde umrundet werden können, so viele Fußwege haben sie gemacht. Besonders freue ich mich über die vielen Rückmeldungen von Familien, die durch das Spiel wieder häufiger gemeinsam draußen unterwegs waren.“
Weltweit motivieren Bewegungsspiele Menschen dazu klimafreundlich unterwegs zu sein. In Wien findet das Bewegungsspiel heuer zum vierten Mal statt.

Ein aktiver Schulweg ist gesund

Dennis Beck, Geschäftsführer Wiener Gesundheitsförderung: „Ausreichend Bewegung ist eine der wesentlichen Säulen der Gesundheitsförderung. Und da geht es in einem ersten Schritt vor allem darum, regelmäßige Bewegung in den Alltag einzubauen. Ein aktiver Schulweg ist ein wichtiger Teil davon.“ Aktuell wird beinahe jedes 5. Kind mit dem Auto in die Schule gebracht. Dabei könnte ein zu Fuß zurückgelegter Schulweg bis zu einem Drittel des empfohlenen täglichen Bewegungsbedarfes eines Kindes abdecken.

 

Was genau ist „Street-Points“?

In der Donaustadt im Grätzel zwischen Neukagran und Kaisermühlen werden 36 „Street-Point“-Boxen aufgehängt. In Liesing sind es im Gebiet zwischen Kirchfeldgasse, Perfektastraße und Altmannsdorferstraße 35 Boxen. Im Vorbeigehen an diesen Boxen können alle Mitspielenden durch Antippen mit Chip oder Teilnahmekarte Punkte sammeln und Preise gewinnen.

Sowohl in der Donaustadt als auch in Liesing wird es Sieger-Teams geben. Die Bezirke treten nicht gegeneinander an. Die Aktion findet zwischen 2. Oktober und 13. November 2020 statt.

„Street-Points“ wird unterstützt von: Mobilitätsagentur Wien, Bildungsdirektion Wien, Bezirksvorstehung Donaustadt, Bezirksvorstehung Liesing, Wiener Gesundheitsförderung, Wiener Kinderfreunde und Stadt Wien – Bildung und Jugend.

Alle Details zum Spiel finden Sie unter www.street-points.at

Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind: Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen der Volksschule Prückelmayrgasse 1. Reihe, v. l. n. r.: Gerald Bischof, Bezirksvorsteher Liesing; Petra Jens, Beauftragte für Fußverkehr der Stadt Wien 4. Reihe, v. l. n. r.: Dennis Beck, Dennis Beck, Geschäftsführer Wiener Gesundheitsförderung; Kira Hofenstöck, Bezirksrätin Liesing; Ursula Berner, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat; Elisabeth Stürzer, Direktorin der VS Prückelmayrgasse; Cordula Höbart, Bezirksrätin Liesing Foto: Mobilitätsagentur Wien/Christian Fürthner

 

Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen der OVS Kaisermühlen starten mit Petra Jens, Fußverkehrsbeauftragte der Stadt Wien, Josef Taucher, Landtagsabgeordneter und Bildungsdirektor Heinrich Himmer “Street-Points” in Donaustadt. Foto: Mobilitätsagentur Wien/Christian Fürthner