Radmotorikpark Event # 3

An der Rudolf-Nurejew-Promenade im 22. Bezirk hat die Stadt Wien Ende September 2020 den 1. Radmotorikpark der Stadt eröffnet. Auf 8.000 Quadratmetern können Kindern und Jugendliche dort ihre motorischen Fähigkeiten mit dem Rad trainieren.

Offenes Training und Radchecks

Die Besucherinnen und Besucher des Radmotorikparks wurden an den Wochenenden von Trainerinnen und Trainern der Mobilitätsagentur betreut. An den offenen Trainings – bei 16 Terminen – haben 466 Kinder teilgenommen. Die ausgebildeten Radfahr-Trainerinnen und –trainer standen den BesucherInnen im Radmotorikpark mit Rad und Tat zur Seite.

Darüber hinaus hat die Mobilitätsagentur an drei Samstagen im Oktober kostenlose Radchecks im Radmotorikpark angeboten. Dabei wurden die Fahrräder der vorbeikommenden Besucherinnen und Besucher von Fahrradmechanikern auf ihre fahrtüchtigkeit geprüft und wenn nötig Reifen aufgepumpt und Bremsen neu eingestellt.

Der Radmotorikpark besteht aus 17 Stationen, die in einem Parcours in einer Richtung abgefahren werden. Die Wegeführung ist durch Bodenmarkierungen vorgegeben. Die Stationen stellen verschiedene Herausforderungen für Radfahrerinnen und Radfahrer dar. So gibt es zum Beispiel die Greifübung, bei der man versucht, so viele herabhängende Griffe wie möglich zu berühren. Eine Rüttelpiste und eine leicht erhöhte Balancierstrecke schulen die Fähigkeit, unter schwierigen Bedingungen die Spur zu halten. Weitere alltagsnahe Situationen wie das Überqueren von Schwellen, Schienen und Kopfsteinpflaster oder die Bewältigung von Engstellen können ebenfalls  stressfrei geübt werden. Darüber hinaus steht den Besucherinnen und Besuchern ein Pump-Track zur Verfügung.

Der Radmotorikpark kann nicht nur mit dem Fahrrad genutzt werden, sondern eignet sich für fast alle nicht-motorisierten Fahrzeuge. Möglich ist die Befahrung daher auch mit Einrad, Skateboard, Inlineskates, Scooter oder Rollstuhl. Das Projekt wurde von der Stadt Wien und dem Bezirk Wien-Donaustadt finanziert, die Errichtung des Parks erfolgte durch die Fachabteilung Wiener Gewässer.

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