Neugestaltung der Argentinierstraße

Vielen Dank, dass Sie die Gelegenheit, uns Ihre Anliegen zur Umgestaltung der Argentinierstraße mitzuteilen, so zahlreich genutzt haben.

Die Antworten, die bis 11. Mai 2022 eingelangt sind, wurden ausgewertet. Mehr als 1.200 gültige Rückmeldungen sind eingegangen. 59 % davon kamen von den Bewohner*innen des Grätzls, 6 % aus dem 4. Bezirk außerhalb des Argentinerstraßen-Grätzls (damit in Summe knapp zwei Drittel aus dem Bezirk), 34 % aus anderen Bezirken.

  • Als am wichtigsten und damit an erster Stelle wurden „Begrünung, Abkühlung, weniger Asphalt“ genannt.
  • An zweiter Stelle wurden gleichrangigVerkehrsberuhigung, weniger Durchzugsverkehr“ sowie „Mehr Platz für das Gehen, breitere Gehsteig, bessere Sicht, Bankerln zum Verweilen“ gereiht.
  • Als am wenigsten wichtig für die Anwohner*innen im Grätzl stellten sich „möglichst viele Stellplätze für PKW“ heraus.

Verkehrssicherheit und Verbesserungen für den Radverkehr wurden nicht gesondert abgefragt, da dies jedenfalls zentrale Bestandteile der Neugestaltung sind.

Die Details zu den Umfrageergebnissen finden Sie hier: Ergebnisse Befragung Argentinierstraße neu

Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die Konzepterstellung ein. Im Juni werden zwei mögliche Varianten für die Neugestaltung vorgestellt – anhand von zwei beispielhaften Abschnitten der Straße. Die Wahlberechtigten im Grätzl rund um die Argentinierstraße können dann ihre Stimme für jene Variante abgeben, die sie bevorzugen. Damit fällt die Entscheidung für die Variante, die ausgearbeitet wird.

Nach der Varianten-Entscheidung werden im Sommer die Planungsarbeiten ausgeschrieben und nach der Vergabe arbeiten die Expert*innen am Entwurf. Im Frühjahr 2023 wird der Stand der Planung vorgestellt und es gibt nochmals die Gelegenheit für die Bürger*innen, Rückmeldungen zu geben.

Was soll durch die Umgestaltung gelingen?

Ein zentraler Teil der Planung für die neue Argentinierstraße ist eine zeitgemäße, gute Lösung für den Radverkehr. Gleichzeitig sollen  Verbesserungen für alle erzielt werden.

Durch die Neugestaltung wollen Stadt und Bezirk jedenfalls erreichen:

  • mehr Verkehrssicherheit
  • bessere Querungen für Fußgänger*innen
  • sicheres Radfahren in beide Richtungen
  • Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs
  • Verkehrsberuhigung im Viertel
  • weiterhin Zufahrt für Anrainer*innen
  • mehr Grün, weniger Asphalt
  • besseres Mikroklima
  • mehr Platz für Treffpunkte und Sitzgelegenheiten

Was wird mitgedacht?

  • Die Argentinierstraße ist eine der wichtigsten Radverbindungen in Wien. Der Radweg stammt aus den 1980er Jahren. Deshalb wird die Radinfrastruktur deutlich verbessert. Sicherheit für alle hat oberste Priorität.
  • Ein wichtiges Ziel ist, mehr Grün in den Straßenraum zu bringen. Eine Herausforderung sind dabei die vielen Einbauten für Strom-, Gas-, Wasser- und Datenleitungen im Untergrund, die Baumpflanzungen erschweren können. Die Potenziale für mehr Grün werden intensiv geprüft und bestmöglich mitgeplant.
  • Die Argentinierstraße bleibt für Autos befahrbar und auch als Parkraum erhalten.